Auf dem Jackobsweg die Schweiz entdecken

 

Der Jakobsweg hat ein Ende und kein Anfang. Von wo aus und wie man nach Fistera, dem Ende Welt gelangt, ist jedem selber überlassen.
Von alters her, starten die Pilgernde an ihrem Wohnort. Sie verlassen ihr Zuhause und nehmen den Weg zu dem nächsten Wegweiser nach Santiago de Compostella unter die Füsse. Einmal auf dem offiziellen Weg angekommen, folgen sie der Signalisation bis sie vor dem Ende der Welt stehen.
Der Weg nach Santiago ist vor allem lang. Der zu meist gut ausgeschilderte Weg ist nicht besonders beschwerlich. Manche Etappen sind lang, aber fasst jede führt an Unterkünften und Lebensmittelläden vorbei. Hart hingegen ist, jeden Tag, egal ob man Lust hat oder nicht, aufstehen und eine Etappe laufen. Die Leistung liegt in der Kontinuität und nicht in der physischen Kraftanstrengung.
Nicht jeder kann sich drei Monate frei nehmen und vom Bodensee nach Fistera wandern. Wobei Zeit alleine nicht reicht, es braucht auch Training und Erfahrung.
Landschaftlich und kulturgeschichtlich ist die Via Jacobi eine Compostelle für sich. Durch den Zusammenschluss der offiziellen Via Jacobi» mit dem Alpenpanorama Weg» und einigen lokalen Wanderweg, wird aus der Via Jacobi ein Rundwanderweg, eine Via Circulus durch die Schweiz.
Pilgern auf der Via Circulus. Ob zum Training oder als temporärer Ersatz für die gesamte (integrale) Compostelle - es lohnt sich über die Idee nachzudenken.

Alemanische Schleife

Pilgern in den oestlichen Voralpen

Schwabenweg, Jakobsweg und der Seeweg zwischen Rorschach und Konstanz ergeben miteinander die alemannische Schleife. Der alemannische Jakobsrundweg führt vom Bodenseeweg weg, durch das Hinterthurgau, dem Tösstal, dem Zürcher Obersee, das Toggenburg und das idyllische Appenzell.
Der Pilgerweg durch die östlichen Voralpen der Schweiz hat den Wandernden viel zu bieten. Seen, sanfte Hügellandschaften und viele kulturelle Sehenswürdigkeiten.
Weniger steil als die Keltische aber deutlich hügeliger als die romanische Schleife. Anforderungs- und distanzmässig liegt die alemannische Schleife in der Mitte.

Keltische Schleife

Auf dem Weg der iro-schottischen Mission durch die Schweiz

Hohe Berge, blaue Seen, architektonische Denkmäler und viel Volksbrauchtum. Der Route folgend, auf der einst die iro-schotischen Mönche die Schweiz missionierten, führt die keltische Schleife entlang des Jakobsweg durch das gebirgige der Zentrum Schweiz.
Auf dem keltischen Weg mischt sich Spirituelles mit grandiosem Naturerleben. Der zentrale Jakobsrundweg führt durch das geistige Zentrum der Schweiz und verbindet die spirituellen Kraftorte: Kloster St. Gallen, Kloster Einsiedeln, die Beatus-Höllen und Bruder Klaus miteinander.

Romanische Schleife

Rundwanderung im Koenigreich Arelate

Von den drei Schleifen, ist die Romanische am kürzesten. Von Fribourg aus, führt sie über Payerne nach Romont und wieder zurück. Sie verbindet die gegensätzlichen Landschaften des hügligen Fribourger-Hinterlands mit der vom Ackerbau geprägten Waadtländer Seite des Lac de Neuchâtel.
Die Altstadt von Romont und die romanische Abtei von Payerne bilden die kulturgeschichtlichen Höhenpunkte dieses Rundwegs. Zwischen Fribourg und Romont wird der Weg ruhiger. Das Gebiet ist dünner besiedelt und die Distanzen zwischen den Verpflegungsmöglichkeiten nehmen zu. Die Atmosphäre nimmt ein klein wenig die Stimmung auf dem Jakobsweg in Savoyen, vorneweg.

 

Billigland

Biwakieren ist in der Schweiz ausser im Kanton Obwalden überall erlaubt. Öffentliche Duschen und WC-Anlagen sind in den meisten Orten zu finden. Spät aufbauen, früh abräumen und den Müll mitnehmen – so macht man sich Freunde. SAC - Schweizer Alpen Club»

Alpines Pilgern

Vom 2'347 Meter hohen Chrützlipass zum Strand nach Fistera. Der Jakobsweg von Müstair nach Amsteg bietet eine vollkommene andere, aber nicht minder intensive Erfahrung als der Camino in der weiten offen Kastilischen Meseta. Müstair–Amsteg»

Fernwanderland

7 Fernwanderwege führen durch die Schweiz. Die Via Jacobi ist nur einer davon. Die Schweiz ist ein Paradies für Genuss-Wandernde. Viel Natur, viel Kultur aber kein Survival Training. Wanderland»

Überall hin

Teuer, aber dafür sauber und pünktlich. ÖV, Post und SBB bringen Sie vom frühren Morgen bis tief in die Nacht, an jeden noch so abgelegen Ort der Schweiz
SBB|CFF|FFS